175 Jahre Eisenbahn in Deutschland. Die Bahn AG feiert sich als modernste und beste Bahn in Europa.
Die meisten Bahnhöfe auf Bayerns Nebenstrecken geben wenig Anlass zum Jubeln: keine Toiletten, kein Fahrkartenschalter, kaum Schutz vor Regen und Wind, keine behindertengerechten Zugänge, wenig Aushänge und Fahrgastinformationen. Wände und Scheiben sind verschmiert und verdreckt. Das leere Bahnhofsgebäude steht zum Verkauf. PKW-Stellplätze sind knapp, die wenigen Fahrradstellplätze reichen nicht aus und durch das verrostete Dach tropft der Regen. Zwischen den buckligen Asphaltflächen sprießen Unkraut und Gehölze, seitlich liegt allerlei Abfall im Gestrüpp.
Die DB AG berechnet beispielsweise am Bahnhof Donauwörth pro Zughalt Euro 10,81 (Stationspreisliste 2010). Bei durchschnittlich 145 Zughalten an einem Werktag sind das Euro 1.567.45 pro Tag. Hochgerechnet auf das Jahr inkl. vermindertem Zugverkehr an Sonn- und Feiertagen rund eine halbe Million Euro.
Die Bahn sieht sich an diesem und anderen Bahnhöfen nicht in der Lage, eine Minimalversorgung an sauberen und funktionstüchtigen Toiletten oder einen behinderten gerechten Zugang zu geWährleisten.
Gerade auch an der Paartalbahn können Sie sehen, wie diese Beschreibung auf die meisten unserer Bahnhöfe zutrifft.
Das soll sich ändern!
Nehmen Sie an unserer Aktion teil und gewinnen Sie eine Reise mit zwei Personen nach Berlin. Mit dieser Aktion macht Dr. Toni Hofreiter (MdB) Druck, um mehr Investitionen in Bayerns Bahnhöfe zu erzeugen. Der gammeligste Bahnhof in Bayern wird mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion preisgekrönt.
Preis: Eine Fahrt nach Berlin für zwei Personen
Einfach eine Beschreibung der Missstände und mehrere aussagekräftige Fotos zusammen in einem E-Mail an Markus Büchler buechler(at)toni-hofreiter(dot)de schicken.
Einsendeschluss: 30. Oktober 2010. Zuletzt geändert am: 22.06.2010 um 15:09
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