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Aktuelles aus der Politik

Öko-Landwirtschaft fördern

Veröffentlicht von Klaus Becker am 22.01.2013
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Öko-Landwirtschaft fördern - Verbraucherschutz stärken

Klaus Becker stellte in seiner programmatischen Rede die Schwerpunkte seiner Landtagskandidatur vor und betonte vier Schwerpunkte. Dies sind

- die Grüne Energiewende,

- die ökologische Landwirtschaft,

- die Grüne Verkehrswende und

- das nachhaltige Bauen.

Die herkömmliche Landwirtschaft frisst sehr vieler unserer fossilen Ressourcen. Wie sagte Prof. Reller von der Uni Augsburg auf einem Vortrag: „Wir haben bereits 1 ½ Erden verbraucht und die herkömmliche Landwirtschaft trägt hierzu viel bei“

So ist die herkömmliche Landwirtschaft ein sehr großer CO2-und Lachgas-Emittent. In letzter Konsequenz mündet diese Landwirtschaft in der Massentierhaltung von Schweinen, Rindern und Hühnern. Einher damit geht eine hoher Antibiotika-Verbrauch und damit die Bildung von multiresistenten Bakterien. Der Antibiotika-Verbrauch der Landwirtschaft ist etwa doppelt so hoch, wie der der Humanmedizin. Spuren diese Antibiotika finden sich bereits im Trinkwasser und unsere Kläranlagen können meistens noch nicht Antibiotika ausfiltern.

In Baindlkirch, einer Nachbargemeinde von Mering, hat ein Landwirt einen Antrag auf Massentierhaltung gestellt. Meine intensive Diskussion mit der Bürgerinitiative führten dann zu meinem Antrag zur Massentierhaltung auf der BDK in Kiel. Der Antrag „Privilegierung der Landwirtschaft überdenken – Keine Unterstützung für Massentierhaltung“ ist einstimmig verabschiedet worden. Was mich besonders freut, dieser Antrag ist in eine Gesetzesinitiative der GRÜNEN Bundestagsfraktion eingeflossen.

Wir wollen nicht die herkömmlichen Landwirte verunglimpfen, sondern die Landwirte motivieren. Sie sollen die ökologische Landwirtschaft als Chance und nicht als Risiko begreifen.

  • Wollen wir wirklich weiter so mit den Tieren umgehen?
  • Kommen wir vielleicht auch mit weniger Fleisch aus und wenn dann in Bio-Qualität?

Der Fleischatlas des BUND zeigt ja gerade den Weg zu weniger Fleischkonsum auf.

Es geht auch hier nicht um Bevormundung der VerbraucherInnen, das uns Grüne so gern unterstellt wird, sondern um Aufklärung. Können wir uns so etwas noch länger leisten? Nein, das können wir uns eben nicht mehr leisten.

Wir setzen uns für eine

  • Verstärkung der ökologischen Landwirtschaft
  • Verstärkung der regionalen Erzeugung und Wirtschaften
  • Verstärkung der Forschung und Züchtung im ökologischen Landbau
    kümmern.

Abschließend betonte er, dass die Grünen für eine nachhaltige und zukunfstorientierte Politik stehen.

Zuletzt geändert am: 22.01.2013 um 11:57

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