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Aktuelles aus der Politik

Soziale Gerechtigkeit ist ein Grundbedürfnis

Veröffentlicht von Klaus Becker am 12.12.2012
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Claudia Eser-Schubert, Bundestagskandidatin und Kreisrätin aus Friedberg betonte in Ihrer vielbeachteten Rede auf der Landesversammlung in Augsburg die soziale Gerechtigkeit.

Die soziale Gerechtigkeit ist der Grundstein für eine funktionierende demokratische Gesellschaft, in der alle Menschen teilhaben und teilnehmen können.
Eine besondere Bedeutung hat hierbei die Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik – denn Arbeit ist mehr als Geldverdienen, sie definiert auch soziale Zugehörigkeit und Teilhabemöglichkeiten.

Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes ist daher mehr als überfällig.
Und auch dabei geht es nicht nur ums Geld, es geht um Wertschätzung von Arbeit, um Wertschätzung von Arbeitnehmern.

Notwendig sind ebenso weitergehende gesetzliche Regelungen bei Leiharbeit und Werkverträgen –hier hält Deutschland im europäischen Vergleich den Spitzenwert.  Es verdienen die Vermittler und Firmen – Verlierer sind jene die ihre Arbeitskraft einbringen. Erzielt werden betriebswirtschaftliche Gewinne, volkswirtschaftlich hat es aber fatale Folgen. Denn wer keine Sicherheit hat, kann auch nicht zukunftsorientiert planen.

Die Gewinne werden privatisiert, die Kosten dann später sozialisiert. Ich bin der Ansicht, jeder der arbeitet, sollte angemessen entlohnt werden, ein gewisses Maß an Sicherheit damit erhalten und eine Beitrag zu den Sozialsystemen leisten. Dies beeinhaltet den 400,- Euro Jobber ebenso, wie  die Selbstständigen und Beamten - ich will eine solidarische Gesellschaft.

Wir brauchen strukturelle Veränderungen – und wir GRÜNEN habe die Konzepte hierzu. Wir müssen gegensteuern, der Spaltung, die Gestaltung entgegensetzen und zwar jetzt.

Zuletzt geändert am: 12.12.2012 um 09:25

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